Leben 2

Dies hat wohl ein Freund mitbekommen, der Marko und schleppte mich erst mal in eine Disko mit 3 O’s am Ring in Köln (Yocoto). War schon recht komisch dort.
Es fehlten irgendwie die Leute denen ich es immer gut gehen lassen wollte.
Auch die Getränkekarten sahen recht ansprechend aus ;-)
Hym, was blieb mir anderes übrig?
Ließ es mir selber erst mal gut gehen und war verwirrt.

 

Damit fing mein Coming Out an und veränderte mein Leben total. Dies war im Herbst 1989. Ist jetzt 13 Jahre her. Ich fand die Bemerkung von meiner Mutter sehr schön, daß ich „nur“ schwul sei und nicht irgendeine Krankheit hätte oder
die letzte Freundin gar Schwanger wäre.
Oh je, ich begann zu verstehen, was denen wohl immer gefehlt hatte.

Auf einmal hatte ich ganz viele Probleme im Kopf und das Leben wurde so richtig spannend :-) Mag diese Zeit nie wieder missen. Die Arbeitskollegen meinten, ich würde wohl recht vielen Frauen abschleppen und die zum Glück nicht “Kranken” meinten ich würde ein Szenegänger sein :-(   Dabei wollte ich nur Tanzen und eventuell einen netten Menschen finden, den ich so richtig lieb haben konnte.

 

Frauen waren ja jetzt abgemeldet und
so mußte ich mir was anderes einfallen lassen.
Mittlerweile habe ich gemerkt,
daß ich mir auch selber etwas gönnen kann
und jetzt ging es so richtig los.
Ein auf und ab zwischen Türrahmen und Sternenhimmel.

 

Eines Tages meinte der Dirk, er mag mir etwas Ruhe gönnen. Es begann eine über 7 Jahre lange schöne Zeit und ich durfte ihn lieb haben – so richtig und tief.
Wir zogen zusammen, es ergab sich einfach. Ich wurde so richtig ruhig und dann war es auf einmal ganz still. Ich danke Dir Kurt, daß Du einfach da warst.

 

Jetzt ging der ganze Trubel wieder von vorne los. Es kamen Gedanken auf, ich hätte 7 Jahre geschlafen. Was ist aus meiner Welt geworden? Esoterik und eine ganz neue Erfindung – SMS. Ich war auf einmal was ganz besonderes *freu*
„es wäre schön, daß es mich gibt“.

Auch tat es vielen sehr weh mir zu sagen, daß sie zu euphorisch waren oder nur ihren Ex abarbeiten wollten. Ich hoffe ihnen geht es heute besser ...
Mittlerweile bin ich auch immer mehr auf den Trichter gekommen einfach selber mein Leben zu leben. Na so ganz kann ich da wohl noch immer nicht aus meiner Haut und mein einfach es gibt einen Menschen, dem es auch mit mir gut geht.

Schau’n wir mal.

!

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