Oscar 2003

Stell Dir vor es ist Oscar-Nacht und keiner geht hin. Die Schauspielerin Angela Jolie hat jedenfalls abgesagt, ...

... und "Men in Black"-Star Will Smith ebenso.

Aus Protest gegen den Irak-Krieg kommt auch der finnische Regisseur Aki Kaurismäki nicht ins Kodak-Theater.

Auch "Herr der Ringe"-Regisseur Peter Jackson hat abgesagt.

Cate Blanchett soll über ihre Teilnahme noch nicht entschieden haben.

Auch Meryl Streep ist sich angeblich noch nicht sicher.

Dustin Hoffamn hat bereits vor Kriegsbeginn die Irak-Politik Bushs scharf kritisiert. Zur Oscar-Gala will er mit einem Friedensabzeichen am Smoking erscheinen.

Der griechische Musiker und Komponist Mikis Theodorakis ("Alexis Zorbas"): "In mir erlischt das Bild der USA als eines der zivilisierten Länder. Ich sehe Bush neben Dschingis Khan, Attila und Hitler. Für mich sind die Amerikaner feige und miserable Völkermörder."

Der schwedische Autor Henning Mankell: "Ganz sicher wird die Welt nach dem Krieg eine viel instabilere sein als heute." Und: "Die USA wollen den Mittleren Osten kontrollieren. Natürlich geht es auch um Öl. Und um die Stärke des US-Dollars."

Der US-Entertainer und Unicef-Botschafter Harry Belafonte warf seiner Regierung vor, Saddam Hussein künstlich als Bedrohung "aufgebaut" zu haben.

Der britische Schauspieler und Unicef-Botschafter Sir Peter Ustinov: "Die Generäle sagen, der Krieg sei vorbei, wenn der letzte Schuss gefallen ist Aber das ist nicht wahr: Der Krieg geht weiter und weiter und weiter."

"Wollen wir wirklich ein neues Rom sein, das mit schierer Gewalt anderen Ländern sein Gesetz aufzwingt, wann immer seine Interessen bedroht sind? Wir wollen keinen endlosen Krieg", sagt Susan Sarandon.

Der Schauspieler Mike Farrell: "Eine Invasion im Irak wird nur das menschliche Leid vergrößern, die Feindseligkeit gegen unsere Nation steigern und damit terroristische Angriffe wahrscheinlicher machen."

Der Regisseur und Schauspieler Woody Allen: "Wie die Mehrheit der Amerikaner denke ich, dass Bush keine überzeugenden Gründe für den Krieg vorgebracht hat."

Schauspielerin Jessica Lange: "Derzeit ist es peinlich, Amerikaner zu sein. Es ist beschämend."

Schauspieler Robin Williams: "Mit diesem Grinsen sagt Bush dann so große Sätze wie: Die meisten unserer Importe kommen aus anderen Ländern.' Daneben wirkt Ronald Reagan wie ein Oxford-Stipendiat."

Der Regisseur und Schauspieler Tim Robbins: "Unser eigener Fundamentalismus heißt Business."

Schauspieler und Regisseur Robert Redford: "Der patriotischste Akt, dem sich unsere Nation widmen könnte, ist die Entwöhnung vom Erdöl."

Martin Sheen, Schauspieler: "Ich war immer der Überzeugung, dass ein Krieg nur Verzweiflung widerspiegelt, und ich weigere mich verzweifelt zu sein."

George Clooney, Schauspieler: "Machen wir uns nichts vor: Bush ist einfach dämlich."

Auch die Musik-Szene rebelliert: Missy Elliot schloss sich einer großformatigen Anzeige in der "Los Angeles Times" gegen den Krieg an.

Bon Jovi: "George W. Irrer!"

Auch Suzanne Vega gehört zu den "Musicians United To Win Without War".

Dave Matthews geht es ebenso: Er kann sich nicht zurückhalten und drückt seinen Unmut gegen einen Krieg aus.

Madonna geriet zwischen die Fronten: Sie sei zwar für den Frieden, aber nicht "Anti-Bush". Mit ihrem Song "American Life" wollte sie lediglich zum Denken anregen und nicht gegen amerikanische Werte wettern.

John Mellencamp hat einen neuen Anti-Kriegs-Song aufgenommen: "From Washington".

Die Sängerin Sheryl Crow: "Ich denke, dass Krieg niemals die Antwort auf ein Problem sein kann."

Auch Lou Reed will einen Protestsong gegen den Krieg beisteuern.

Die Beastie Boys haben nach vier Jahren Pause wieder von sich hören lassen: Auf ihrem neuen Album hören wir von einer "World Gone Mad": Der Song ist kostenlos auf ihrer Website erhältlich.

Musiker David Byrne deutete im Fernsehen an, dass die Veranstalter der Grammy-Show den Künstlern empfahlen, sich nicht politisch zu äußern.

Die Dixie Chicks sahen sich massiven Vorwürfen und Drohungen ausgesetzt: Nachdem sie sagten, dass es ihnen peinlich ist, dass George W. Bush aus ihrer Heimat Texas stamme, spielten viele Radiostationen ihre Musik nicht mehr. Sie entschuldigten sich dann. 

Quelle der ganzen Seite: n-tv

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