Sport

Eigentlich habe ich von Haus aus (nicht von Zuhause) eine Abneigung gegen Sport. Ohne ist es einfach bequemer. Und was soll das blöde Abgerackere und Geschwitze?



Als Kind wurde ich dazu verdonnert am Wochenende oft mehr als 200 km mit dem Fahrrad zu fahren. In Form der so genannten Radtouristik. Dabei meinte es jemand nur gut mit mir. Es war mein Vater. Dieses habe ich lange nicht so verstanden, wie viele Sachen im Zusammenhang mit ihm. Heute sehe ich vieles anders und mit der Zeit habe ich sogar Gefallen am Fahrradfahren gefunden und es hat mir was gebracht. Habe schöne Gegenden gesehen, die ich so nie gesehen hätte und es war immer eine besondere Bratwurst am Ende einer Tour [Tortur? :-)] Dadurch kam ich dann sogar von der 5 in Sport herunter ;-)

Einer der Highlight mit dem Fahrradfahren war die “Tour de Arras”. Dort sind wir mit dem Fahrrad von Herten zur Parternstadt Arras gefahren, ca. 380 km. Dort hatten wir auch die Gelegenheit die Tour de France zu sehen.

Mit der Arbeit und der Wechselschicht habe ich das Fahrradfahren dann aber aufgegeben. Anderes war mir dann doch wichtiger als jeden freien Sonntag um 5:00 Uhr aufzustehen. Disco und Tanzen! Jepee - Fete und Feiern :-) wer kann’s verdenken?

Beim Bund kam der zweite Kontakt mit dem Sport. Ich sollte mir eine Sportart aussuchen, die ich einmal in der Wochen machen sollte (nicht mußte! komischer Bund diese Luftwaffe, aber egal, hab halt Glück gehabt)
Aber ich habe mir einen Sport ausgesucht: Laufen. Erst einmal in der Woche wie es auf dem Plan stand und dann habe ich Gefallen daran gefunden. Es war einmalig. Bin so am Kanal in Münster gelaufen und es wurde immer schöner. Ja und die Pfunde purzelten einfach nur so herunter. Das konnte mir das Fahrradfahren nie geben. Lag’s an der Bratwurst :-)

Laufen habe ich dann noch eine Weile beibehalten. Es wurde mir mit der Zeit aber zu wetterabhängig. Wollte auch was machen, wenn es regnet oder es draußen zu kalt für meine Bronchien war. Also ab ins Sportstudio. Ausdauer! Nix mit Muskelaufbau.

Es macht mir Spaß und ich sehe und merke, daß es nicht nur körpermäßig was bringt. Nein auch für die Seele und das Allgemeinwohl tut es gut.

Weiter gehe ich noch gerne Inlinern.

Ein Traum wäre eventuell mal in echt mit dem Rudern anzufangen.

Was ich absolut nicht brauche sind irgendwelche Wettkämpfe oder Vergleiche. Ich mache dies für mich und es reicht mir, so wie es ist. Immer schön locker ...

 
Also SPORT mag ich und gehört  zu meinem Leben dazu. Oft bin ich nur zu bequem, aber das rächt sich schnell (sowohl als auch) und dann gehe ich wieder hin.

 

 

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